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在诗与散文的缝隙里,生命悄然栖居

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又见分别,心却有依 Ade, doch mein Herz ist getröstet(cn | de)

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作者:天之德泽 (转载《海外校园》新媒体 2016年6月11日)

(图片由 Microsoft Bing Image Creator AI生成)


有道是,相见时难别亦难。我和国内亲人分隔多年,似乎早已习惯了。思念就像人的影子,你注意它的时候,它就出现了。假如你无暇顾及,它不知就躲到哪里去了。不过,这样也好,不为思乡之情所困,倒也过得潇洒爽快。


(一)

在我们的热情邀请下,父母和妹妹一家终于决定来我家看望我们了。父母亲先到的柏林。我们全家出动,兴冲冲地赶到机场迎接他们。德国北部的天气以阴雨天为多,难得见到明媚的阳光。最近两个月以来,这里的天气真可谓是典型的德国式天气,阴雨连连,整天都是灰蒙蒙,冷嗖嗖的,夏天仿佛刚刚露面,就已经转身离开了。今天,天上终于露太阳了,气温也开始攀升。当我们透过玻璃,看到父母亲的时候,大家都高兴极了,两个孩子欢呼跳跃,我的心里涌动着幸福的暖流。我们背井离家十三年, 这是我们的第五次见面。真可谓,相见时难哪。

妻子张罗了一大桌色香俱佳的饭菜,我们大家吃起了难得的团圆饭。由于人多,我们就围坐在客厅的大餐桌旁吃饭,大家靠得比较近,我正好有机会仔细观看父母的面容。父亲留在我记忆当中的形象一直停留在二十多年前,那时他正值壮年,双目炯炯有神,英俊果敢,精力充沛。有一天夜里,我正在昏暗的灯光下写作业,父亲像一阵风推门而入,他穿着黑色呢子风衣,显得意气风发,脸上洋溢着快乐和满足。我心里暗想,我要努力学习,以后一定要成为父亲的样子。

记得当时父亲出任学区校长,手下两百多位教师,一千多个的学生。我的家乡在祖国的西北农村,那里真是个美丽富饶的地方,三面环水,四面环山。我从未去过祖国的江南,然而这里不是江南,却胜似江南。这一方水土养育了勤劳善良的父老乡亲,也喂养我渐渐长大。村里的教学很落后,父亲临危受命,直接从一位普通教师晋升为学区大校长。他投身于工作中,经常穿梭于各个村落之间,奔走于山间小路之上,浑身似有使不完的力量。多年以后,经过沧桑岁月的洗礼,父亲的脸上留下时光雕琢的痕迹,深深的皱纹散布在额头和嘴角边上,鬓角露出了白发,眼睛里已变得充满睿智和谦卑,而他的背也已经微微地有些驼了。

今天,经过长期天涯海角般的分隔,我和父母亲终于相逢在一起,我的心充满喜乐。小小的厨房装不下我们了,大家就在客厅的大餐桌旁坐下,开始边吃边聊,显得不很拘束了。我们自然说起了家乡话,两个小家伙不时地会插一嘴,学说两句乡音,或者问个天真的问题,让人忍俊不禁。明亮的灯光,宽敞的房间,流淌着和美的气氛,而淡淡的欢庆色彩也洋溢在其中。

不经意间,发现客厅里的蝴蝶兰开花了。我记得一个月前,花还没有开,只有绿绿的叶子,仿佛不会开花的样子。今天亲人来了,它懂得主人的心,居然也献上了美丽的花。只见一朵朵洁白的花朵开满了枝头,仿佛一只只洁白的蝴蝶在翻飞嬉戏,它们的舞姿婀娜,轻盈,充满生命的喜悦。我和大家说起了开花的事,大家都转过去欣赏和称赞花了,这花就开得更艳丽了。

其实,我并不懂得花,甚至我连花名都叫不上几个。我最熟悉的花要数家乡的梨花。记得上小学的时候,每年到了春暖花开的时候,全校的小学生们就排队出发,游览家乡梨花美景。我们带上简单的午餐,兴致勃勃地走在乡间小道,穿行在茂密的果树园区里。清澈的渠水在身旁奔流,梨花的香味浓浓地飘在空气中,调皮的同学会跳起来,拉住树枝,采下几枝梨花。大家都大笑起来,有人抢过梨花,凑近一闻,果然沁人心脾。前面的路开始上坡了。我们渐渐来到了东山顶上,大家也累了,就坐在地上开始吃东西。

站在山顶,极目望去,家乡的美景完全展现在眼前。一道明镜般的河水围绕着村村落落,远方的山笼罩在青色的雾气当中,家家户户的房子像瓦片一样重重叠叠,像是漂浮在白色的海洋里。啊,那就是家乡的梨花,真是花的世界,花的海洋。

忽然,那远方的梨花飞起来,渐渐地离我越来越近了,那洁白的花瓣越来越清晰,花香也扑鼻而来。我正兀自惊愕的时候,梨花变成了蝴蝶兰花,亭亭地立在我的眼前。大家的谈话声传入耳内,我这才从回忆中醒了过来。金色的童年,美丽的故乡,我何时才能再度与你相逢,重温你美丽温暖的情怀。


(二)

我每日上班,来去匆匆,家里就交给妻子打点安排。每天下班时,心里盼着赶快回到家,和父母团聚。两个天使般的孩子,缠磨着爷爷奶奶,大人小孩都十分高兴。日子真的美好无比。这样过了几天,我的右脚却意外地扭伤了。父母亲很是心疼,从此每天接送我上下班。我下班的时间不很有规律,有时早,有时晚。妻子说父母很早就去车站等我去了。我下车时看到爸爸,心里暖暖的,我们用会心的微笑彼此打招呼。然后我接过他手里的拐杖,拄上它,我们一起慢慢回家了。谁说这脚伤不是因祸得福呢。

时间在你等待的时候,走得慢极了;但在你享受幸福的时候,它就像流星一样飞逝而去,无法留步。我们可不上时间的当,从第一天起,就珍惜和家人相处的每一个时刻。我不会下象棋。为了能陪陪爸爸下棋,我在iPad苦练棋艺,然后就每叫必到,每下必输。偶尔也会出奇制胜,妈妈也会跑来看个究竟。

过了一个月,妹妹娜娜带着六岁的女儿承承也迫不及待地飞过来了。我们高高兴兴又去机场迎接,这正是喜上添喜,恩上加恩。去年暑期我们回国,见过所有的亲人了。现在在柏林这块美丽的地方,与妹妹再次相逢,感觉又是一番滋味。娜的打扮十分朴实,戴一副近视眼镜,头发黑黑长长的,披在肩上,身上背着一个银灰色的包,手里牵着女儿承承。承承长大了,穿着一件粉红色的衣服,像只小鸟一样依偎在妈妈的身旁。她看到我们的时候,小脸上露出了一丝怯生生的微笑。

我赶紧冲上前去,本想握住妹妹的手,嘘寒问暖一番,一伸手却接过了她手里的箱包。妹妹一人带着女儿,拖着行李,飞越千山万水,一路劳累了。她们俩为我们带来了故乡的问候,我仿佛闻到了故乡的气息,看到了故乡的阳光,泥土,空气,以及人们欢喜的面容。我为大家照了张像,留作纪念。承承已经不那么拘束了,和盼盼玩了起来。我们乘车赶回了家里。

自然又是一番欢庆。父亲母亲高兴得合不拢嘴,孩子们闹成了一团。乡音再一次浓浓地飘荡在屋子的每一个角落,让思乡的人仿佛回到了梦里的故乡,而人的心里也回归了久违的那份踏实和安宁。忽然间,我明白了那句话:有父母在的地方就是家。是啊,父母不正在我家吗,回家的感觉真好啊。


(三)

我有两个妹妹,这次来的是小妹妹娜娜。由于是老小,娜娜从小受到大家的宠爱,让我和大妹妹娟娟没少嫉妒过。还记得妈妈说过,娜娜上小学的时候,背着大大的书包,小小的屁股一扭一扭地走路上学。傍晚下学回来,推开柴扉,经常第一句话就问:“妈妈,老师说作业是什么? ” 妈妈忍俊不禁,回答说:“我的娃,我怎知道呢。” 那时候,我们住在乡村,父亲在乡亲们的帮助下,盖起了一院新房。由于缺钱,就用木棍和柴草搭了一个简易的大门,又用粗铁丝做了门栓,终于算是另立门户,安顿下来了。

我和妹妹们在新家的院子里跑来跑去,在土堆上跳上跳下,在门前的小渠里嬉戏,在一个炕上睡觉,在一张书桌上做作业。童年的时光像金子一般宝贵,像花朵一般灿烂。很快我就升入县城的第一高中,离开了温暖安全的家。学期结束了,我带着骄人的成绩,回到家里。父母亲很是高兴,后来说起大妹妹娟娟的英语成绩不好的事情。我自告奋勇,志愿在假期帮她补习英语。娟娟开始补习了。当我看到她偷懒懈怠的时候,心里就会十分不平,接着又会火冒三丈,严厉地批评她。我仿佛是一个学习的卫道士,企图改变妹妹们的学习方法,纠正她们身上所有的错误。

高中毕业后,我以优异成绩如愿考入兰州大学计算机系。平时埋头在书海当中,课余时间带家教,还要每天照顾在兰大附中上高中的娜娜,期间还帮助娟娟考取了省财经学院。我的脾气似乎随着年龄和学识逐渐增长,经常会更加严厉地指责娟娟和娜娜学习上的问题。不知不觉中,我失去了童年时候和妹妹们亲密无间的关系,取而代之的是一种貌似冠冕堂皇的师道尊严,而我的骄傲也阻挡了我企图改变的所有努力。

我仿佛活在一个诅咒当中,无法逃脱它魔法般的控制。我的心里向往温柔良善,然而我却像疾风骤雨,无法自制。多少时候,我像凛冽的北风,果敢地吹向别人,顽强地与落伍和愚昧抗争,向懦弱和无能冲锋。往往到了最后,我变得精疲力尽,垂头丧气,而对方也竖起高大的堡垒,结成坚厚的冰城。夜深人静的时候,我听到心里的呼喊和挣扎,我也曾立志改变自己。而当太阳升起之后,我将昨日的思索抛之脑后,心灵的颤抖又被激情取代,我依旧我行我素,继续向下一个目标冲锋。


(四)

如今的我,已在海外飘流多年,早已为人父母。岁月无声流过,时光有痕斑驳。看到多年以后的小妹娜娜,想起从前的日子,心里不住地感叹。初来德国那年8月,我受邀第一次进入基督教会的大门,9月与妻子就同时决志信主,接受了从前从未深究过的基督信仰。两周之后,又是第一次受邀进入基督教会牧师的家门,第一次和大家跪在地上祷告。我是很勉强地跪下去的,因为看到牧师师母跪下去了,左边的人跪下去了,右边的人也跪下去了,只有我站在那里,有些不合时宜,就随着大家也跪下去了。

古语说,男儿膝下有黄金。我很庆幸我没有生在对皇帝顶礼膜拜的时代,不用动不动就行三拜九叩之礼。尽管如此,我还是行过许多跪拜之礼。记得我小时候跪拜过父母,跪拜过祖坟,甚至在寺庙里也要将信将疑地拜上一拜。1990年的冬天,我爷爷去世了。由于各种复杂的家庭矛盾关系,我和爷爷一直疏于往来,互相都不了解。突然之间接到噩耗,我赶紧从大学赶回家乡。冬日的阳光冷冷地照在身上,心里翻滚着一幕幕往事,我终于赶到了小叔家。小叔家搭起了灵堂,许多人前来吊唁和帮忙,院子里飘荡着悲伤的诵经曲。

我径直走到灵堂前,跪在爷爷的遗像前。烧着的纸钱飞快地化为灰烬,随着风四处乱飞。爷爷的一生,就这样无声无息地结束了,多少辛苦没有报偿,多少冤屈没有申诉,多少误会没有消除,多少遗憾没有弥补。我的脸颊开始抽搐,眼泪像决堤的洪水一样冲涌而下。我哭着,沉思着,我沉思着,哭着,直到父亲从屋里赶出来,将我拉起来,搂在怀里。那是一次多么痛楚的大哭啊,让一颗年轻的心开始体味和思考人生的深刻和无奈。

十年之后的秋天,在牧师的家里,我第一次和大家跪在一起祷告。已经好久没有尝过跪的滋味了,膝盖在地毯上还是有些难受。牧师开始祷告了,然后是师母,大家轮流向天上的耶和华神祷告。我很是紧张,不知该不该祷告,也不知该如何祷告。正在局促之中,就轮到我了。我就开口说:“天父,我感谢你。” 话还没说完,突然之间,在毫无预兆的情况下,我竟然嚎啕大哭起来。

在经历了十年的生活历练之后,在进入海外飘流生活的时候,我的心里对未来充满美好的憧憬,同时又满怀各样的忧虑。我不知下一步该怎样走,不知明天会如何,一切似乎都充满不确定,前途看不到希望的曙光。当我开口祷告的时候,我的心里一下子有了一个让我信服的答案,从未有过的平静安稳漫溢过我的心田。我仿佛一个在暗无天日的森林里迷了路的孩子,在里面寻找出路,转来转去,又饥又渴,着急上火,却始终走不出去。在绝望当中,突然看到一缕阳光穿透幽暗的森林,带我走到一片开阔的青草溪水地上。我仿佛看到慈爱的天父正站在我的面前,张开双臂,将我紧紧地搂抱在怀中。

大家的祷告声停了下来。我不知哭了多久,赶紧拿纸巾擦试泪涕。心里好惭愧,不明白为什么会哭了。男儿有泪不轻弹,要哭也得找个地方。然而,这一次的哭,却是不同寻常。这不是悲伤的哭,而是欢喜的哭。不是绝望的哭,而是充满盼望的哭。不是顾影自怜,患得患失的哭,而是懊悔往事,渴望改变的哭。我深深地知道,我从前依靠自己,信靠世界,追求虚荣,我的人生道路可谓南辕北辙。感谢主,看似黑暗又没有盼望的人生,因着主耶稣成为一条盼望之路。看似没有光明,没有前途的人生,因着主耶稣成为一条恩典之路。今天,我回到了天父上帝的家中,从此有天父可以依靠,有主耶稣可以信靠,有永生的道路可以奔跑。我的心里终于笑了。


(五)

和家人团聚的日子过得好快。我抓紧每一次机会,和爸爸妈妈妹妹谈心说话。我们一起去美丽的维也纳,在柔情的多瑙河畔散步,在黄昏的金色大厅街区徜徉,在引人入胜的老城区流连忘返。回到家休整一番之后,我们又飞到巴黎,游览了许多世界名胜。甚至在海德堡的老桥上,在童话般美丽的河岸边,也留下了我们的身影。转眼之间,三个月的团聚时光就如飞一般过去了。我们开始收拾行李,准备送父母和妹妹一家上飞机回国。

我们乘车来到柏林Tegel机场,顺利地办好了所有的手续。叮咛嘱咐的话说了又说,母亲的叹息深藏在心里,父亲的难舍流露在眼角。眼看就到了登机门口了,我和大家拥抱告别。我的眼泪禁不住涌流出来,心里淌过刻骨铭心的热流,一个声音在断断续续地说:舍不得你走。是啊,相见时难,别更难!此时一别,何日相见!

这地上的一切都要过去,我们的忧虑,痛苦和恐惧,我们的成就,事业和荣耀都将一去不复返,甚至天地也将如同衣服一样被卷起。然而,那些认识上帝,并且时时依靠上帝的人,将在新的天上与主耶稣基督相会,和他共享光明,荣耀和欢乐,直到永永远远。

(2015年1月18日凌晨定稿  德国柏林  4790字)


德文翻译版:

Farewell again, my heart finds comfort

Autor: Bing Bing (Übersetzt von “Overseas Campus” New Media, 11. Juni 2016, mit Anpassungen)

Ein Sprichwort sagt, dass es schwer ist, sich zu treffen, aber auch schwer, sich zu trennen. Ich bin seit vielen Jahren von meiner Familie in China getrennt und habe mich anscheinend daran gewöhnt. Die Sehnsucht ist wie ein Schatten – wenn du darauf achtest, ist er da. Wenn du ihn nicht beachtest, versteckt er sich irgendwo. Aber das ist auch gut so, nicht von Heimweh geplagt zu werden, das macht das Leben leicht und frisch.

(I)

Auf unsere herzliche Einladung hin haben sich endlich meine Eltern und meine Schwester entschlossen, uns zu besuchen. Meine Eltern kamen zuerst in Berlin an. Unsere ganze Familie eilte begeistert zum Flughafen, um sie zu empfangen. Das Wetter im Norden Deutschlands ist oft trüb und regnerisch, aber heute, nach zwei Monaten grauem Wetter, zeigte sich endlich die Sonne. Als wir durch das Fenster meine Eltern sahen, waren alle sehr glücklich. Die beiden Kinder jubelten und hüpften, und in meinem Herzen strömte ein Fluss des Glücks. Wir waren seit 13 Jahren von zu Hause weg und dies war unser fünftes Treffen. Es ist wirklich schwer, sich zu treffen.

Meine Frau hatte ein festliches Essen vorbereitet, und wir genossen ein seltenes Wiedersehen. Da wir viele waren, setzten wir uns um den großen Esstisch im Wohnzimmer, alle saßen eng beieinander, und ich hatte die Gelegenheit, das Gesicht meiner Eltern genau zu betrachten. Das Bild meines Vaters, das in meiner Erinnerung festgehalten ist, stammt aus einer Zeit vor mehr als zwanzig Jahren, als er in seinen besten Jahren war – mit lebendigen Augen, gutaussehend und energiegeladen. In einer Nacht, als ich im gedämpften Licht meine Hausaufgaben machte, betrat mein Vater wie ein Windstoß den Raum. Er trug einen schwarzen Wollmantel, wirkte stolz und glücklich. Ich dachte bei mir, ich muss hart lernen und später so werden wie mein Vater.

Ich erinnere mich, dass mein Vater damals zum Schuldirektor des Bezirks ernannt wurde, mit über zweihundert Lehrern unter sich und über tausend Schülern. Mein Heimatdorf liegt in einem schönen und fruchtbaren Teil des Nordwestens Chinas, umgeben von Wasser und Bergen. Obwohl ich nie im Süden Chinas, dem Ursprungsland meiner Vorfahren, war, war dieser Ort nicht weniger schön als der Süden. Diese Gegend hat fleißige und freundliche Dorfbewohner hervorgebracht und mich aufwachsen lassen. Die Bildung in unserem Dorf war rückständig, und mein Vater übernahm die Verantwortung als Schuldirektor. Er tauchte in die Arbeit ein, reiste regelmäßig zwischen den Dörfern umher, lief auf den Pfaden der Berge herum und schien unerschöpfliche Energie zu haben. Nach vielen Jahren, geprägt von den Wirren des Lebens, hat das Gesicht meines Vaters die Spuren der Zeit erhalten. Tiefe Falten zieren seine Stirn und die Mundwinkel, graue Haare erscheinen an den Schläfen, und seine Augen strahlen Weisheit und Bescheidenheit aus, während sein Rücken sich leicht zu beugen beginnt.

Heute, nach einer langen Zeit der Trennung, bin ich endlich wieder mit meinen Eltern vereint, und mein Herz ist voller Freude. Die kleine Küche konnte uns nicht fassen, also setzten wir uns im Wohnzimmer um den großen Esstisch und begannen zu essen und zu plaudern, ungezwungen und fröhlich. Natürlich sprachen wir über unsere Heimatsprache. Die beiden Kinder fügten immer wieder ein paar Worte in unserem Dialekt hinzu, stellten uns einfache und naive Fragen und brachten uns zum Lachen. Helle Lichter, geräumiges Zimmer, eine Atmosphäre von Harmonie und Freude durchdringt alles, und die leichten Farben der Feierlichkeiten schweben darin.

Unbeabsichtigt bemerken wir, dass die Orchideen im Wohnzimmer blühen. Ich erinnere mich daran, dass vor einem Monat die Blumen noch nicht blühten, es gab nur grüne Blätter, als ob sie niemals blühen würden. Heute, als die Lieben kamen, verstand die Pflanze die Gefühle des Besitzers und schenkte uns wunderschöne Blumen. Weiße Blüten öffneten sich auf den Zweigen, als ob weiße Schmetterlinge in einem fröhlichen Tanz herumflattern würden, ihre Bewegungen graziös, leicht und voller Freude am Leben. Ich erzählte allen von der Blüte, alle drehten sich um, um die Blumen zu bewundern und lobten sie, und die Blumen blühten noch prächtiger.

Eigentlich kenne ich mich nicht mit Blumen aus, und ich kann nicht einmal die Namen einiger nennen. Die Blumen, die ich am besten kenne, sind die Birnenblüten in meiner Heimat. Ich erinnere mich, als ich in der Grundschule war, dass alle Schüler jedes Jahr, wenn es Frühling wurde, sich in Reihen aufstellten, um die Schönheit der Birnenblüten in der Heimat zu bewundern. Wir nahmen ein einfaches Mittagessen mit, wanderten fröhlich auf den Landstraßen und schlängelten uns durch dichte Obstgärten. Das klare Wasser floss neben uns, der Duft der Birnenblüten hing in der Luft, und die verspielten Klassenkameraden sprangen auf, zogen an den Zweigen und pflückten ein paar Birnenblüten. Alle lachten, jemand nahm die Blumen, hielt sie an die Nase, und es roch wirklich erfrischend. Der Weg vor uns begann zu steigen. Wir kamen allmählich auf die Spitze des Ostbergs, alle wurden müde, und wir setzten uns auf den Boden und begannen zu essen.

Am Gipfel des Berges stehend, schaue ich weit hinaus, und die malerische Schönheit meiner Heimat entfaltet sich vor meinen Augen. Ein klarer Fluss umgibt die Dörfer, die fernen Berge sind von blauem Nebel umhüllt, die Häuser der Menschen stapeln sich wie Ziegelschindeln, als ob sie auf einem weißen Meer treiben. Ach, das sind die Birnenblüten meiner Heimat, wahrhaftig eine Welt voller Blumen, ein blumiges Meer.

Plötzlich fliegen die fernen Birnenblüten auf, kommen immer näher, die reinen Blütenblätter werden immer deutlicher, der Blumenduft erreicht meine Nase. Gerade als ich noch staune, verwandeln sich die Birnenblüten in Orchideen, die anmutig vor mir stehen. Die Stimmen der Menschen dringen in meine Ohren, und erst jetzt erwache ich aus meinen Erinnerungen. Die goldene Kindheit, die schöne Heimat – wann werde ich dich wiedersehen und deine wunderschönen und warmen Gefühle neu erleben können?

(II)

Jeden Tag eile ich zur Arbeit und überlasse meiner Frau die Organisation zu Hause. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, freue ich mich darauf, schnell zurückzukehren und mich mit meinen Eltern zu vereinen. Die beiden engelhaften Kinder bringen meine Eltern zum Lächeln, und sowohl Erwachsene als auch Kinder sind überglücklich. Das Leben ist wirklich wunderbar. Nach einigen Tagen jedoch verstauchte ich unerwartet meinen rechten Fuß. Meine Eltern waren sehr besorgt und fortan brachten sie mich jeden Tag zur Arbeit und holten mich ab. Meine Arbeitszeiten waren nicht besonders regelmäßig, manchmal früh, manchmal spät. Meine Frau sagte, dass meine Eltern schon früh zum Bahnhof gegangen seien, um auf mich zu warten. Als ich ausstieg, sah ich meinen Vater, und mein Herz fühlte sich warm an. Wir begrüßten uns mit einem herzlichen Lächeln. Dann nahm ich seinen Gehstock und stützte mich darauf, und wir gingen langsam nach Hause. Wer sagt, dass diese Fußverletzung nicht zu meinem Glück geworden ist?

Die Zeit schleicht sich extrem langsam, wenn du darauf wartest; aber wenn du Glück genießt, verfliegt sie wie eine Sternschnuppe, unfähig zu verweilen. Wir lassen uns nicht von der Zeit täuschen. Von Anfang an schätzen wir jeden Moment, den wir mit unserer Familie verbringen. Ich kann kein Schach spielen. Um mit meinem Vater Schach zu spielen, habe ich auf dem iPad Schach gelernt, und jetzt spiele ich bei jeder Aufforderung mit, und verliere jedes Mal. Manchmal gewinne ich überraschend, und meine Mutter schaut gespannt zu.

Nach einem Monat kam meine Schwester Nana mit ihrer sechsjährigen Tochter Chengcheng voller Vorfreude zu uns. Wir eilten fröhlich zum Flughafen, und das war wirklich eine Freude, die Freude brachte. Letzten Sommer sind wir in unser Heimatland zurückgekehrt und haben alle Verwandten gesehen. Jetzt, an diesem schönen Ort in Berlin, sich wieder mit meiner Schwester zu treffen, fühlt sich wie eine neue Erfahrung an. Nanas Aussehen ist sehr einfach. Sie trägt eine Brille, hat langes schwarzes Haar, das über ihre Schultern fällt, und trägt eine silbergraue Tasche. Sie hält die Hand ihrer Tochter Chengcheng. Chengcheng ist gewachsen und trägt ein rosa Kleid, schmiegt sich wie ein kleiner Vogel an ihre Mutter. Als sie uns sah, zeigte ihr kleines Gesicht ein schüchternes Lächeln.

Ich eilte vorwärts, um meine Schwester zu begrüßen, ihre Hand zu schütteln, ein paar freundliche Worte zu wechseln, aber als ich meine Hand ausstreckte, übernahm ich stattdessen ihre Tasche. Meine Schwester, allein mit ihrer Tochter, schleppte Gepäck und überwand tausend Berge und Flüsse, war auf der ganzen Reise erschöpft. Die beiden brachten uns Grüße aus der Heimat, und ich konnte förmlich den Duft der Heimat riechen und das Sonnenlicht, den Boden, die Luft und die fröhlichen Gesichter der Menschen der Heimat sehen. Ich machte schnell ein Erinnerungsfoto von uns allen. Chengcheng war nicht mehr so schüchtern und spielte mit unserem Enkel. Wir fuhren mit dem Auto nach Hause.

Natürlich gab es wieder Jubel. Vater und Mutter waren vor Freude überglücklich, und die Kinder waren ein Durcheinander. Der Dialekt schwebte erneut dick in jedem Winkel des Zimmers, und diejenigen, die Heimweh hatten, fühlten sich, als wären sie zurück in ihrer heimatlichen Traumlandschaft, und die Herzen der Menschen kehrten zu dem lang vermissten Gefühl von Ruhe und Frieden zurück. Plötzlich verstand ich diesen Satz: Überall, wo Eltern sind, ist Zuhause. Ja, sind die Eltern nicht in meinem Haus? Es fühlt sich wirklich gut an, zu Hause zu sein.

(III)

Ich habe zwei Schwestern, und diejenige, die diesmal zu Besuch kam, ist meine kleine Schwester Nana. Da sie die Jüngste ist, wurde Nana schon von klein auf von allen verwöhnt, was bei meiner älteren Schwester Juanjuan und mir oft Neid auslöste. Ich erinnere mich daran, dass meine Mutter einmal sagte, als Nana in die Grundschule kam, trug sie einen großen Schulranzen und lief mit ihrem kleinen Po schwankend zur Schule. Nach der Schule am Abend, wenn sie die Tür aufschob, lautete ihre erste Frage oft: “Mama, was hat die Lehrerin als Hausaufgabe aufgegeben?” Meine Mutter konnte sich ein Lachen nicht verkneifen und antwortete: “Mein Schatz, wie soll ich das wissen.” Damals lebten wir auf dem Land, und mein Vater hatte mit Hilfe der Dorfbewohner ein neues Haus gebaut. Aufgrund von Geldmangel hatten wir vorläufig ein einfaches Tor aus Holzstöcken und Stroh gebaut, und mit grobem Draht einen Riegel gemacht. Endlich hatten wir unsere eigene kleine Welt geschaffen.

Meine Schwestern und ich rannten im Hof unseres neuen Hauses hin und her, hüpften auf einem Erdhügel auf und ab, planschten im kleinen Kanal vor der Tür und schliefen auf einer Ofenbank oder machten Hausaufgaben an einem Schreibtisch. Die Kindheit ist kostbar wie Gold, leuchtend wie Blumen. Schnell stieg ich in die erste Oberschule der Stadt auf und verließ das warme und sichere Zuhause. Nach dem Semester kehrte ich mit stolzen Leistungen nach Hause zurück. Meine Eltern waren sehr glücklich, aber dann erzählten sie mir von den schlechten Englischnoten meiner älteren Schwester Juanjuan. Ich erklärte mich freiwillig und entschied mich, ihr während der Ferien Englisch beizubringen. Juanjuan begann mit dem Nachhilfeunterricht. Wenn ich sah, dass sie nachlässig war, fühlte ich mich sehr unzufrieden und würde dann in Wut geraten und sie streng kritisieren. Ich war wie ein Missionar des Lernens, der versuchte, die Lernmethoden meiner Schwestern zu ändern und alle ihre Fehler zu korrigieren.

Nach dem Abschluss der Oberschule wurde ich mit ausgezeichneten Leistungen in die Informatikabteilung der Universität Lanzhou aufgenommen. Ich verbrachte meine Freizeit mit Nachhilfe, kümmerte mich täglich um Nana, die jetzt die Oberschule in der Lanzhou Secondary School besuchte, und half Juanjuan, einen Platz an der Provinz Finanz- und Wirtschaftsuniversität zu bekommen. Mein Temperament schien mit zunehmendem Alter und Wissen strenger zu werden, und ich neigte dazu, Juanjuan und Nana in ihren schulischen Angelegenheiten noch härter zu kritisieren. Unbewusst hatte ich die enge Beziehung zu meinen Schwestern aus der Kindheit verloren, und an ihre Stelle trat eine scheinbar erhabene Autorität, die meine Bemühungen, Veränderungen herbeizuführen, behinderte.

Ich fühlte mich wie in einem Fluch gefangen, unfähig, seiner magischen Kontrolle zu entkommen. Ich sehnte mich nach Freundlichkeit und Güte, fühlte mich jedoch wie ein Sturm, den ich nicht beherrschen konnte. Oftmals, wie ein eisiger Nordwind, blies ich mutig auf andere zu, kämpfte tapfer gegen Rückständigkeit und Dummheit, gegen Schwäche und Unfähigkeit. Am Ende wurde ich erschöpft, niedergeschlagen, und die andere Seite errichtete hohe Festungen und bildete dicke Eisstädte. In der Stille der Nacht hörte ich die Rufe und Kämpfe in meinem Inneren, und ich hatte mir vorgenommen, mich zu ändern. Aber wenn die Sonne aufging, warf ich die Überlegungen von gestern weg, und die Erschütterungen der Seele wurden von Leidenschaften ersetzt, und ich marschierte weiter zum nächsten Ziel.

(IV)

Jetzt, nach vielen Jahren des Herumtreibens im Ausland, bin ich längst selbst Vater geworden. Die Zeit vergeht lautlos, und die Spuren der Zeit sind deutlich sichtbar. Als ich Nana nach vielen Jahren wiedersah, erinnerte ich mich an die vergangenen Tage und konnte nicht aufhören zu seufzen. Im August des Jahres, als ich zum ersten Mal nach Deutschland kam, wurde ich eingeladen, zum ersten Mal die Tore der Kirche zu betreten. Im September entschieden meine Frau und ich uns gleichzeitig, Christus anzunehmen, und nahmen den Glauben an, den wir zuvor nie ernsthaft erforscht hatten. Zwei Wochen später wurde ich zum ersten Mal in das Haus des Pfarrers eingeladen und betete zum ersten Mal mit allen auf den Knien. Ich kniete etwas widerwillig, weil ich sah, dass die Frau des Pfarrers kniete, die Leute links von mir knieten und die Leute rechts von mir auch knieten. Ich stand dort etwas unpassend und kniete dann einfach mit allen anderen.

Es gibt ein altes Sprichwort, dass ein Mann vor seinem Knie Gold haben sollte. Ich bin froh, dass ich nicht in einer Zeit geboren wurde, in der man dem Kaiser verehrende Rituale darbringen musste. Trotzdem habe ich viele Male kniende Rituale durchgeführt. Ich erinnere mich daran, dass ich als Kind vor meinen Eltern niederkniete, vor den Gräbern unserer Vorfahren kniete und sogar in Tempeln skeptisch niederkniete. Im Winter 1990 verstarb mein Großvater. Aufgrund verschiedener komplexer familiärer Konflikte hatte ich wenig Kontakt zu meinem Großvater, und wir verstanden uns gegenseitig nicht. Plötzlich erreichte mich die traurige Nachricht, und ich eilte von der Universität zurück in meine Heimatstadt. Die kalte Wintersonne schien auf mich herab, und in meinem Herzen wirbelten viele Erinnerungen auf, bis ich schließlich bei meinem Onkel ankam. In seinem Haus wurde eine Gedenkhalle eingerichtet, viele Menschen kamen, um zu kondolieren und zu helfen, und im Hof wehte der traurige Klang von Gebeten.

Ich ging direkt zur Gedenkhalle und kniete vor dem Bild meines Großvaters nieder. Die verbrannten Papierscheine verwandelten sich schnell in Asche und wirbelten mit dem Wind umher. Das Leben meines Großvaters endete so still, viele Mühen blieben unbezahlt, viele Missverständnisse wurden nicht aufgeklärt, viele Tragödien wurden nicht entschädigt. Meine Wangen begannen zu zucken, und Tränen strömten wie ein durchgebrochener Fluss. Ich weinte, dachte nach, ich dachte nach, weinte, bis mein Vater aus dem Haus kam, mich hochzog und mich in die Arme schloss. Es war ein so schmerzhafter Weinkrampf, der ein junges Herz dazu brachte, das tiefe und machtlose Leben zu überdenken.

Zehn Jahre später, im Herbst, kniete ich zum ersten Mal im Haus des Pfarrers mit allen nieder und betete. Es war schon so lange her, seit ich das letzte Mal gekniet hatte, und meine Knie auf dem Teppich fühlten sich immer noch etwas unangenehm an. Der Pfarrer begann zu beten, dann seine Frau, und jeder betete abwechselnd zum Herrn Gott im Himmel. Ich war sehr nervös und wusste nicht, ob ich beten sollte und wie ich beten sollte. Während ich noch zögerte, war ich an der Reihe. Ich begann zu sagen: “Vater im Himmel, ich danke dir.” Noch bevor ich den Satz beendet hatte, brach ich plötzlich und ohne Vorwarnung in lautes Weinen aus.

Nach zehn Jahren Lebenserfahrung, nachdem ich ins Ausland gegangen war, war mein Herz voller hoffnungsvoller Erwartungen an die Zukunft, aber gleichzeitig auch voller Sorgen. Ich wusste nicht, wie es weitergehen sollte, wusste nicht, wie der morgige Tag sein würde, alles schien voller Unsicherheit, und es gab keinen Hoffnungsschimmer für die Zukunft. Als ich anfing zu beten, bekam ich plötzlich eine überzeugende Antwort, eine noch nie dagewesene Ruhe und Gelassenheit durchfluteten mein Herz. Ich fühlte mich wie ein verirrtes Kind in einem finsteren Wald, das nach einem Ausweg suchte, sich drehte und wendete, hungrig und durstig, besorgt und verärgert, aber dennoch konnte ich nicht herauskommen. In meiner Verzweiflung sah ich plötzlich einen Sonnenstrahl, der durch den dunklen Wald drang, und er führte mich auf eine weite, grüne Wiese am Fluss. Es war, als würde ich den liebevollen Vater im Himmel vor mir sehen, der seine Arme öffnete und mich fest in den Arm nahm.

Das Gebet der anderen verstummte. Ich weiß nicht, wie lange ich geweint habe, aber ich wischte schnell meine Tränen ab. Ich fühlte mich so beschämt und verstand nicht, warum ich geweint hatte. Ein Mann sollte seine Tränen nicht leichtfertig verschwenden, und wenn er weint, sollte er einen geeigneten Ort finden. Aber dieses Weinen war diesmal anders. Es war kein trauriges Weinen, sondern ein freudiges Weinen. Es war kein verzweifeltes Weinen, sondern ein Weinen voller Hoffnung. Es war kein selbstmitleidiges oder verlustbehaftetes Weinen, sondern ein Weinen des Bedauerns über die Vergangenheit und des Verlangens nach Veränderung. Ich wusste tief in meinem Inneren, dass ich früher auf mich selbst und die Welt vertraut und nach Eitelkeit gestrebt hatte. Dank sei dem Herrn, dass das scheinbar dunkle und hoffnungslose Leben durch Jesus Christus zu einem Weg der Hoffnung wurde. Dank sei dem Herrn, dass das scheinbar dunkle und hoffnungslose Leben durch Jesus Christus zu einem Weg der Gnade wurde. Heute bin ich im Haus des himmlischen Vaters zurück, habe einen Vater im Himmel, auf den ich mich verlassen kann, einen Herrn Jesus, dem ich vertrauen kann, und einen ewigen Weg, auf dem ich laufen kann. Mein Herz hat endlich gelächelt.

(V)

Die Tage des Wiedersehens mit der Familie vergingen schnell. Ich nutzte jede Gelegenheit, um mit meinen Eltern und Schwestern zu plaudern. Wir gingen zusammen ins schöne Wien, spazierten entlang der sanften Donau, schlenderten durch die goldene Abendsonne der Altstadt und verweilten in den faszinierenden Straßen der Altstadt. Nach einer kurzen Erholung zu Hause flogen wir nach Paris und besichtigten viele weltberühmte Sehenswürdigkeiten. Selbst auf der alten Brücke von Heidelberg, am Ufer des märchenhaft schönen Flusses, hinterließen wir unsere Spuren. In einem Augenblick vergingen die drei Monate des familiären Zusammenseins wie im Flug. Wir begannen, unsere Koffer zu packen und bereiteten uns darauf vor, meine Eltern und meine Schwester zurück in ihre Heimat zu begleiten.

Mit dem Auto fuhren wir zum Flughafen Tegel in Berlin und erledigten alle Formalitäten reibungslos. Die Worte des Rates und der Wünsche wurden ausgetauscht, Mutter seufzte tief in ihrem Herzen, Vaters Zögern zeigte sich in seinen Augen. Kurz vor dem Abflug standen wir alle am Gate, und wir verabschiedeten uns mit Umarmungen. Meine Tränen konnten nicht zurückgehalten werden, in meinem Herzen strömte ein heißes Gefühl, und eine Stimme sagte wiederholt: “Ich kann dich nicht gehen lassen.” Ja, das Wiedersehen ist schwer, aber das Abschiednehmen ist noch schwerer! In diesem Moment der Trennung, wann werden wir uns wiedersehen?

Alles auf dieser Welt wird vergehen, unsere Sorgen, Schmerzen und Ängste, unsere Errungenschaften, Karrieren und Ehren werden unwiederbringlich verloren gehen, sogar Himmel und Erde werden wie Kleidung zusammengerollt werden. Doch diejenigen, die Gott kennen und sich immer auf ihn verlassen, werden im neuen Himmel Jesus Christus begegnen und mit ihm das Licht, die Herrlichkeit und die Freude teilen, für immer und ewig.

(Ende des Textes, 18. Januar 2015, Berlin, Deutschland, 4790 Wörter)

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评论

One response to “又见分别,心却有依 Ade, doch mein Herz ist getröstet(cn | de)”

  1. 小羊冰冰 的头像

    👍为身边深爱我们的家人朋友默默付出真心就是我们现在所做的。

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