和平之子 Das Kind des Friedens (cn | de)
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作者:小羊冰冰

以色列开始轰炸伊朗,伊朗马上做出了强烈的反击,中东的火药桶又爆炸了。我一边心里叹息着,一边忙着做一整天的收尾工作。手机突然震动起来,球友Daniel发来打球邀请。已经是傍晚7点钟了,赶到球馆估计要到8点多,太晚了,去吗?
我飞快地赶到家,匆匆吃了几口饭,挎上我的乒乓球行头,飞速奔往球馆。8点15分,我换好球衣,进入球馆,Daniel正在跟一个德国人打球,我坐下来等待。今天比较特别,球馆里人很少,许多人都回家去了。我坐在长凳上,一会儿看看手机,一会儿看看一桌双打比赛。
转眼间,已经过去了半个小时,Daniel还没有停下的意思。我看看墙板上的钟表,又低头看起了手机。再抬头的时候,已是9点钟了,Daniel还在比赛中。我顿时没了兴趣,提起运动包,起身向球馆大门走去。
Daniel向我喊道:“我们打完了,你来打吧。”
我说:“我现在回家了。”
我头也不回地走出了球馆。
第二天在家里工作,按上周的约定,傍晚要和Daniel去East Side 俱乐部看德国乒乓球锦标赛,据说会有著名球星参加比赛。但是,我现在还有心情去吗? Daniel他会去吗?
我早早做好了工作,关了电脑,饭也没吃就出门了。坐公交车一个多小时,辗转找到了East Side 俱乐部,却发现那里并没有乒乓球锦标赛。门房告诉我,锦标赛在另一个地方举行,好在离得不远。赶紧赶过去,买了门票,进入观众席。
我环顾周围,没有发现Daniel的身影。我坐下来,开始欣赏专业球星的精彩比赛。本来是想看著名球星单晓娜和何卓佳打比赛,结果她们俩都不在现场,却意外地看到两个中国脸的球员,她们正在打双打比赛。我看了大厅正中央的大屏幕,原来她们是著名球星万远(Yuan Wan)和简彤娟(Tung‑Chuan Chien),心里顿时高兴起来了。
不觉中,Daniel也赶来了,他坐到我的身旁。我微笑着问候他,递给他一瓶啤酒, 一起交谈起来。比赛越来越激烈,经过3个半小时的拼搏,万远的Weinheim球队最后赢了,6:3,全场响起了热浪般的掌声。
我和Daniel来到万远这边,她正在为一群球迷签字,两个姑娘高兴地和我一起合影留念,我们攀谈了起来。
我说:“万远!你好。”
万远和我握手。
“万远, 你在德国多少年了?”
万远说:“我是在德国出生的。”
万远又去给几位老球迷签字。
“我一进门就看到你俩,就目不转睛地看你们比赛,太精彩了”。
简彤娟说:“是吗, 为啥呢, 是因为我们美丽,还是球技高超?”
我笑盈盈地回答:“当然是。。。”
简彤娟笑了。
“还要赶回遥远的Weinheim, 好好休息一下。”
“嗯,明天一整天都没事的。 不过,后天又要打决赛了。”
“你们会赢的。 多保重!”
我和两位姑娘握手告别,和Daniel一起坐车回家了。
第二天早晨,新闻里说,以色列和伊朗停火了。感谢主。
(2025年6月28日 德国柏林)
Zwischen Krisen und kleinen Freuden: Ein Abend mit Tischtennis
Author:Bing Bing Weidemann
Israel hat begonnen, den Iran zu bombardieren, der Iran reagierte mit heftigen Gegenschlägen – das Pulverfass Nahost ist wieder einmal explodiert. Während ich innerlich seufzte, beendete ich die letzten Aufgaben eines langen Arbeitstages. Da vibrierte plötzlich mein Handy: Mein Tischtennisfreund Daniel lud mich spontan zum Spielen ein. Es war bereits sieben Uhr abends. Selbst wenn ich mich beeilte, würde ich frühestens um acht in der Halle ankommen – zu spät? Oder doch noch los?
Ich stürmte nach Hause, aß hastig ein paar Bissen, schnappte mir meine Ausrüstung und machte mich auf den Weg. Um 20:15 Uhr betrat ich umgezogen die Halle. Daniel war gerade mit einem Deutschen im Spiel. Ich setzte mich auf die Bank, wartete, schaute aufs Handy, ließ den Blick über das Doppelspiel an Tisch zwei schweifen. Heute war es ungewöhnlich still – viele Spieler waren schon gegangen.
Eine halbe Stunde verstrich. Daniel spielte immer noch, ohne Anzeichen, bald aufzuhören. Ich sah auf die Uhr, dann wieder aufs Handy – es war neun Uhr. Ohne ein weiteres Wort nahm ich meine Tasche und ging zur Tür.
Da rief Daniel mir hinterher: „Wir sind gleich fertig – dann bist du dran!“
Ich drehte mich nicht mehr um. „Ich geh jetzt nach Hause“, sagte ich ruhig – und verließ die Halle.
Am nächsten Tag arbeitete ich im Homeoffice. Für den Abend war ein gemeinsamer Besuch der Deutschen Tischtennis-Meisterschaft mit Daniel geplant – in einem Club namens East Side, wo angeblich auch einige Stars auftreten sollten. Doch würde Daniel wirklich kommen? Und wollte ich nach dem gestrigen Abend überhaupt?
Ich beendete meine Arbeit früh, schaltete den Laptop aus und verließ das Haus, ohne zu Abend zu essen. Mehr als eine Stunde war ich unterwegs, mit Bus und Umsteigen, bis ich schließlich die East Side-Halle fand – doch von einem Turnier keine Spur. Der Pförtner erklärte mir freundlich, das Turnier finde an einem anderen Ort statt. Zum Glück war es nicht weit. Ich machte mich erneut auf den Weg, kaufte mir ein Ticket und betrat endlich die Zuschauertribüne.
Ich schaute mich um – von Daniel war nichts zu sehen. Also setzte ich mich und begann, die packenden Ballwechsel der Profis zu genießen. Eigentlich wollte ich Shan Xiaona und He Zhuojia sehen, aber sie waren nicht da. Stattdessen standen zwei chinesisch aussehende Spielerinnen im Doppel auf dem Feld. Ein Blick auf den Bildschirm klärte mich auf: Es waren keine Unbekannten – Yuan Wan und Tung‑Chuan Chien. Ich war sofort begeistert.
Plötzlich tauchte auch Daniel auf und setzte sich lächelnd neben mich. Ich reichte ihm ein kühles Bier, und wir verfolgten gemeinsam das mitreißende Spiel. Am Ende gewann das Team von Yuan Wan mit 6:3 – tosender Applaus erfüllte die Halle.
Nach dem Spiel gingen wir nach vorne. Yuan Wan schrieb Autogramme, war von einer kleinen Traube Fans umringt. Ich stellte mich dazu – die beiden Spielerinnen waren freundlich und offen, wir machten ein gemeinsames Foto und kamen ins Gespräch.
„Kaum war ich drin, habe ich euch gesehen“, sagte ich, „und konnte den Blick nicht mehr abwenden. Das Spiel war einfach großartig.“
Tung‑Chuan Chien lachte: „Ach wirklich? Wegen unseres Spiels – oder wegen unserer Schönheit?“
Ich lachte zurück: „Natürlich wegen … beidem.“
Sie grinste.
„Jetzt geht’s wohl wieder zurück ins ferne Weinheim. Ruh dich gut aus!“
„Ja, morgen haben wir frei“, sagte sie, „aber übermorgen ist das Finale.“
„Ihr schafft das – ich drück euch die Daumen. Passt gut auf euch auf!“
Wir verabschiedeten uns mit einem herzlichen Händedruck. Dann machten Daniel und ich uns auf den Heimweg – erfüllt von einem Abend, der mit Zweifel begann und mit Freude endete.
(28. Juni, 2025 Berlin)
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